Klang­mas­sage in der Limmat­taler Zeitung

Klang­mas­sage in der Limmat­taler Zeitung

Klang­mas­sage berührt immer mehr Menschen und ich freue mich sehr, dass meine Arbeit in einem Artikel der Limmat­taler Zeitung vorge­stellt wurde.

Der Beitrag gibt einen persön­li­chen Einblick in meine Arbeit mit dem Klang­bett und zeigt, weshalb Klänge dabei unter­stützen können, zur Ruhe zu kommen, neue Kraft zu schöpfen und sich selbst wieder bewusster wahrzunehmen.

Es ist schön zu erleben, dass dieses sanfte Angebot zuneh­mend Inter­esse weckt und auch in den Medien Raum findet.

Den Zeitungs­ar­tikel kannst du hier lesen:
https://www.limmattalerzeitung.ch/limmattal/region-limmattal/manuela-krah-bietet-in-dietikon-klangmassagen-an-ld.4186839

Wenn du mehr über meine Klang­mas­sage und das Klang­bett erfahren möch­test, findest du auf meiner Webseite weitere Infor­ma­tionen und persön­liche Erfah­rungen zu diesem beson­deren Angebot.

Blumenwiese mit gelben und lila Blumen. Im Hintergrund sind Berge zu sehen.
Manchmal braucht es eine Vollbremsung

Manchmal braucht es eine Vollbremsung

Ich bin durch ein Flug­zeug geflogen.

Allein dieser Satz klingt drama­tisch. Und ehrlich gesagt: Genau so hat es sich auch angefühlt.

Nach einem Flug nach Hause sass ich bereits ange­schnallt auf meinem Platz. Das Anschnall­zei­chen war noch einge­schaltet. Die Maschine war gelandet, aber wir waren noch nicht am Gate angekommen.

Der Mann neben mir wollte unbe­dingt aufstehen und an mir vorbei­gehen. Bereits während des Lande­an­flugs war er einmal aufge­standen und von der Crew aufge­for­dert worden, sich sofort wieder hinzu­setzen. Doch auch jetzt drängte er darauf, aufzustehen.

Ich liess mich über­reden und stand auf.

In genau diesem Moment musste der Pilot eine Voll­brem­sung machen.

Ich wurde nach vorne geschleu­dert und landete auf meinem Hand­ge­lenk und meinem Knie. Meine Brille ging kaputt. Zum Glück war nichts gebro­chen. Aber der Schock sass tief.

Sehr tief.

Die Tage danach konnte ich kaum über das Erlebnis spre­chen. Jedes Mal kamen die Tränen. Erst nach einigen Tagen wurde mir klar, warum mich dieser Vorfall so stark erschüt­tert hatte.

Es ging nicht nur um den Unfall.

Es ging darum, was er mir gezeigt hat.

Ich habe in diesem Moment die Bedürf­nisse eines anderen Menschen über meine eigenen gestellt. Obwohl ich wusste, dass es sich nicht richtig anfühlte. Obwohl ich wusste, dass ich sitzen bleiben sollte.

Und plötz­lich erkannte ich ein Muster.

Wie oft machen wir das im Leben?

Wie oft wissen wir längst, dass etwas nicht mehr zu uns passt und bleiben trotzdem dabei?

Wie oft spüren wir ganz genau, was verän­dert werden möchte und schieben es dennoch auf?

Bei mir zeigte sich dieses Muster auch in meinem Business.

Schon lange wusste ich, dass meine Webseite nicht mehr das ausdrückt, wofür ich heute stehe. Meine Botschaften waren nicht mehr klar. Nicht mehr stimmig. Nicht mehr ganz ich.

Ich wusste es.

Schon lange.

Und trotzdem hatte ich die Verän­de­rung immer wieder auf später verschoben.

Bis zu diesem Erlebnis.

Denn manchmal braucht es offenbar eine Voll­brem­sung im Aussen, damit wir im Inneren endlich hinschauen.

Nach diesen Tagen habe ich mich hinge­setzt und meine Webseite über­ar­beitet. Nicht, weil mein Verstand plötz­lich alles verstanden hatte. Sondern weil ich meiner inneren Stimme endlich zuge­hört habe.

Heute fühlt sich meine Webseite wieder stimmig an. Sie passt zu mir, zu meiner Vision und zu dem Weg, den ich mit meinen Kundinnen gehe.

Rück­blickend bin ich dankbar für diese Erfah­rung auch wenn ich sie mir anders gewünscht hätte.

Denn sie hat mich daran erin­nert, dass unsere Seele oft schon lange weiss, was richtig ist.

Die Frage ist nur:

Wie lange warten wir, bis wir hinhören?

Gibt es in deinem Leben etwas, von dem du längst weisst, dass es nicht mehr zu dir passt?

Etwas, das verän­dert werden möchte?

Viel­leicht musst du nicht erst auf einen Weckruf warten.

Viel­leicht reicht es, heute den ersten kleinen Schritt zu machen.

Blumenwiese mit gelben und lila Blumen. Im Hintergrund sind Berge zu sehen.
Wenn Menschen sterben — sind sie wirk­lich weg?

Wenn Menschen sterben — sind sie wirk­lich weg?

Persön­liche Erfah­rungen über Begeg­nungen mit Verstor­benen und warum die Verbin­dung im Herzen weiter­leben kann.

Der Tod ist ein Thema, über das viele Menschen nur ungern spre­chen.
Doch im Laufe meines Lebens habe ich Erfah­rungen gemacht, die mich glauben lassen, dass unsere Verbin­dung zu geliebten Menschen nicht einfach endet.

Ich weiss, dass nicht alle Menschen die Welt so wahr­nehmen wie ich. Und ich kann auch nicht erklären, warum ich manchmal Seelen oder Verstor­bene spüre. Trotzdem möchte ich einige dieser Erfah­rungen teilen. Nicht, um jemanden zu über­zeugen, sondern um Mut zu machen, über solche Themen zu sprechen.

Denn ich glaube, viele Menschen erleben mehr, als sie erzählen.

Für mich fühlt es sich so an:
Wenn ein Mensch stirbt, ist er nicht einfach weg.
Er ist eher umgezogen.

Ein Moment des Sterbens

Einmal war ich bei einem Menschen, den ich kannte, als er im Sterben lag.

Während seine letzten Atem­züge noch da waren, nahm ich wahr, wie seine Seele den Körper bereits verlassen hatte. Für mich war das ein sehr stiller und beson­derer Moment.

Ich verliess den Raum und kurze Zeit später sah ich ihn noch einmal.
Nicht mehr so, wie er im Bett gelegen hatte.

Er erschien mir verwan­delt, wie ein junger Mann, leicht und frei.
Er flog über mich hinweg und sagte zu mir, ich solle den anderen ausrichten, dass es ihm sehr gut gehe und dass er glück­lich sei.

Diese Begeg­nung hat mich tief berührt und mir noch einmal gezeigt, dass der Moment des Ster­bens viel­leicht eher ein Über­gang ist als ein Ende.

Begeg­nungen im Wald

Eines Tages war ich im Wald unter­wegs.
Plötz­lich hatte ich das Gefühl, dass ich nicht allein war.

Ich nahm eine kleine Gruppe Kinder wahr. Ich sah sie nicht wirk­lich mit meinen Augen, doch ich spürte, dass sie da waren. Sie hielten sich an den Händen und waren gemeinsam unter­wegs. Dann hielten sie an und fragten mich, ob ich ihnen helfen könne zu gehen. Ich unter­stützte sie dabei, ins Licht zu gehen.

Ein anderes Erlebnis hatte ich eben­falls in einem Wald in meiner Nähe. Dieses Mal waren es sehr viele Seelen. Zuerst fühlte sich das sogar etwas unan­ge­nehm an und ich ging nach Hause.

Dort setzte ich mich in Medi­ta­tion und gab dem Raum. Dabei wurde mir klar, dass dort viele Seelen waren, die irgendwie fest­steckten. Zuerst dachte ich: Das sind zu viele. Dann kam mir ein Bild: ein Zug. Ich stellte mir vor, dass alle gemeinsam einsteigen und mitein­ander weiter­reisen können.

So konnten sie gehen.

Ein paar Tage später las ich in der Zeitung, dass in diesem Gebiet ein Gedenk­stein aus der Kriegs­zeit verschoben worden war. Ob es einen Zusam­men­hang gibt, weiss ich natür­lich nicht. Für mich war es jedoch eine inter­es­sante Erfahrung.

Wenn Seelen um Hilfe bitten

Einmal war ich bei einer Kollegin zu Besuch. Die anderen Frauen setzten sich ganz selbst­ver­ständ­lich auf das Sofa. Für mich fühlte es sich jedoch so an, als wäre der Platz bereits besetzt.

Ich sah niemanden mit meinen Augen, doch ener­ge­tisch war das Sofa voll. Später meldeten sich diese Seelen bei mir. Fast so, als würden sie leicht auf meine Schulter klopfen und sagen, ich solle mich um sie kümmern. Da ich zu Besuch war, sagte ich ihnen inner­lich, dass ich mich später darum kümmern würde.

Als ich zu Hause war, fragte ich sie, was sie brau­chen, und unter­stützte sie dabei, weiterzugehen.

Solche Situa­tionen erlebe ich manchmal auch bei Wohnungs­räu­che­rungen. Wenn ich dort Seelen wahr­nehme, beziehe ich die Bewoh­ne­rinnen und Bewohner mit ein und zeige ihnen, wie sie selbst helfen können, falls sie einmal etwas Ähnli­ches erleben.

Eine Erfah­rung aus Ecuador

Während einer Reise nach Ecuador über­nach­tete ich in Quito in einer Unter­kunft mitten in der Stadt.

Dort nahm ich wahr, dass eine Seele im Haus umher­irrte. Da ich keinen Auftrag von der Besit­zerin hatte, sagte ich zunächst nichts.

Eine Freundin erzählte der Besit­zerin später davon. Sie war zuerst skep­tisch, stimmte dann aber zu, dass ich helfen darf.

Es stellte sich heraus, dass es ihr verstor­bener Sohn war. Danach fühlte sie sich deut­lich erleichtert.

Wenn Verstor­bene uns besuchen

Manchmal begegnen mir auch Menschen, die ich gekannt habe.

Ein ehema­liger Schul­kol­lege und eine Kurs­teil­neh­merin erschienen mir noch einige Zeit nach ihrem Tod. Ich nahm sie in ihrer mensch­li­chen Gestalt wahr, oft mit denselben Klei­dern wie früher. Manchmal begeg­nete ich ihnen im Wald, manchmal beim Auto­fahren oder in anderen alltäg­li­chen Situa­tionen. Diese Begeg­nungen fühlten sich fried­lich an.

Meine Gross­mutter war eben­falls lange nach ihrem Tod noch präsent.

Eine Bekannte, die letztes Jahr verstorben ist, nehme ich wiederum ganz anders wahr, sehr fein, fast kristallin. Und manchmal tut es einfach gut, wenn sie kurz da ist.

Ich rufe sie nicht

Was ich jedoch nicht mache:
Ich rufe Verstor­bene nicht bewusst.

Wenn mir während meiner Arbeit etwas begegnet, gehe ich respekt­voll damit um. Aber ich versuche nicht aktiv, Kontakt aufzunehmen.

Bei Menschen, die trauern, gebe ich manchmal einen einfa­chen Impuls. Ich lade sie ein, sich vorzu­stellen, sie hätten ein Telefon in der Hand und könnten ihrem verstor­benen Menschen etwas sagen. Viele empfinden das als tröstlich.

Und mir ist etwas wichtig zu sagen:
Es ist völlig in Ordnung, wenn jemand solche Wahr­neh­mungen nicht hat. Man muss keine Seelen sehen oder spüren, um mit einem geliebten Menschen verbunden zu bleiben.

Liebe braucht keine Erscheinungen.

Die Verbin­dung im Herzen bleibt, ganz unab­hängig davon, ob wir etwas wahr­nehmen oder nicht.

Manchmal reicht es schon, an einen Menschen zu denken, mit ihm zu spre­chen oder ihm inner­lich einen Platz zu geben.

Viel­leicht ist unsere Welt grösser

Ich glaube, dass viele Menschen ähnliche Erfah­rungen machen, aber selten darüber sprechen.

Der Tod ist ein sensi­bles Thema.
Und doch gehört er zum Leben.

Für mich bedeutet Sterben nicht, dass ein Mensch einfach verschwindet.
Er ist nur umgezogen.

Und manchmal begegnen wir uns noch einmal.

Wenn du selbst einmal etwas Ähnli­ches erlebt hast, darfst du darüber spre­chen. Viel­leicht hilft es anderen Menschen, sich eben­falls zu öffnen.

Unsere Welt ist viel­leicht grösser, als wir denken.

Wenn dich dieser Beitrag berührt hat, darfst du ihn gerne mit Menschen teilen, für die dieses Thema eben­falls wichtig sein könnte.

Manche Menschen gehen aus unserem Leben. Doch aus unserem Herzen gehen sie nie.

 

Bereit für die Reise nach innen? Trancetanz als Weg, um im eigenen Rhythmus zu sich selbst zu finden.
Innere Ausrich­tung statt Abgren­zung: meine Erfah­rung mit Herzlicht

Innere Ausrich­tung statt Abgren­zung: meine Erfah­rung mit Herzlicht

Schutz beginnt im Herzen: bei dir bleiben, auch wenn dich andere triggern

Es gibt diese Begeg­nungen, nach denen man sich leer fühlt.
Müde.
Unruhig.
Als hätte man etwas von sich dage­lassen und etwas Fremdes aufgenommen.

Viel­leicht kennst du das.

Ein Gespräch mit den Eltern.
Ein Treffen mit bestimmten Menschen.
Ein Arbeitstag mit Kolleg:innen oder Klient:innen.
Und danach diese diffuse Schwere im Körper, dieses Gefühl von “zu viel”.

Viel­leicht hast du auch gedacht, dass das einfach dazu­ge­hört.
Dass du als fein­füh­liger Mensch alles fühlen musst.
Alles halten musst.
Alles verstehen musst.

Doch das war nicht Mitge­fühl.
Das war Selbstaufgabe.

Das eigent­liche Problem

Viele fein­füh­lige Menschen haben keine klaren inneren Grenzen.
Wir spüren andere stark.
Wir nehmen Stim­mungen wahr.
Wir tragen schnell mit.

Wenn du merkst, dass dich die Gefühle anderer oft mitreissen,
dann bist du nicht allein.

Viel­leicht hast du selbst erlebt, dass du unbe­wusst Emotionen, Span­nungen und Themen anderer in dein eigenes Feld aufge­nommen hast.
Nicht, weil du schwach bist, sondern weil du offen bist.

Und obwohl vieles wieder gelöst wird, bleibt oft etwas zurück:
Erschöp­fung.
Innere Unruhe.
Das Gefühl, nicht mehr ganz bei dir zu sein.

Die Lösung: Schutz ohne Mauern

Schutz muss nicht Abgren­zung bedeuten.
Er muss kein Rückzug sein.
Und er muss keine starre ener­ge­ti­sche Mauer sein.

Schutz kann eine innere Ausrich­tung sein, ein stabiler Ort in dir selbst.

Es gibt verschie­dene Möglich­keiten, sich zu schützen.
Kreise, Licht­bal­lons, Abgren­zungs­übungen. Sie alle helfen, wenn die Situa­tion gerade heraus­for­dernd ist.
Doch sie sind oft nur Notlö­sungen.
Sie stabi­li­sieren dich kurz­fri­stig, sind aber nicht die tiefste Methode.

1) Für akute Situa­tionen (Notfall-Schutz)
Wenn du merkst, dass dich etwas emotional über­rollt, kannst du einen Kreis um deinen Körper vorstellen.

Oder einen luft­durch­läs­sigen Ballon, gefüllt mit Licht, zum Beispiel in weiss oder violett.

Das stabi­li­siert dich sofort.
Es ist wie Erste-Hilfe für deine Gefühle.

Aber:
Das ist nur ein erster Schritt.
Nicht die tiefste Lösung.

2) Der Herz-Schutz — die effek­tivste Methode

Die tiefste und wirk­samste Methode, um wirk­lich bei dir zu bleiben,
ist der Schutz aus dem Herzen heraus.

Stell dir einen kleinen Stern in deinem Herzen vor.
Dieses Licht beginnt, zuerst dich selbst ganz auszu­füllen:
deinen Kopf, deinen Bauch, deine Hände, deine Füsse.

Erst wenn du inner­lich “voll” bin, lässt du dieses Licht nach aussen strahlen.

Halte dabei eine klare innere Ausrich­tung:
Nimm nur das wahr, was dir gut tut.
Gib nur das nach aussen, was stimmig für dich ist.

Mit Liebe meine ich nicht nett sein.
Ich meine Klar­heit.
Ich meine Präsenz.
Ich meine, Nein sagen können.
Ich meine, für deine Werte einzustehen.

Warum das so effektiv ist:

Weil du dich nicht gegen andere schützt,
sondern zuerst dich selbst ganz einnimst.
Du bist nicht mehr offen wie ein leeres Gefäss,
in das alles hine­infliessen kann.

Du bist inner­lich “voll”.
Und was voll ist, lässt nichts Fremdes mehr hinein.

Wenn du diese Methode regel­mässig anwen­dest, wirst du merken, dass du viel weniger das Gefühl hast, etwas von anderen zu über­nehmen.
Du bleibst bei dir. Stabil. Klar. Verbunden mit deinem Herzen.

3) Eine neue innere Haltung

Wenn du diesen Herz-Schutz lebst, entsteht auto­ma­tisch eine neue innere Haltung:

Du lernst, Verant­wor­tung dort zu lassen, wo sie hinge­hört.
Du beglei­test andere, aber du trägst ihre Themen nicht mehr für sie.

Du stehst für deine Werte ein.
Du sagst Nein, wenn etwas nicht stimmig ist.
Und du nimmst nicht mehr alles in dein eigenes Feld auf.

Was sich danach in deinem Leben verändert

Wenn du Schutz nicht als Abgren­zung, sondern als innere Ausrich­tung lebst, verän­dert sich der Alltag spürbar:

  • Du wirst weniger getriggert.
  • Gespräche eska­lieren seltener.
  • Du fühlst dich nach Begeg­nungen nicht mehr ausgelaugt.
  • Du bleibst in schwie­rigen Situa­tionen mehr bei dir.
  • Du reagierst ruhiger und hörst klarer auf dein Gefühl.

Und das Schönste:
Du kannst mitfüh­lend sein, ohne dich selbst dabei zu verlieren.

Du hast mehr innere Ruhe.
Mehr Klar­heit.
Mehr Energie.

Eine Einla­dung an dich

Wenn du fein­fühlig bist, viel gibst und oft müde von Begeg­nungen bist,
dann möchte ich dir sagen:

Du musst das nicht alles tragen.
Du darfst dich schützen, ohne dein Herz zu schliessen.
Du darfst klar sein, ohne hart zu werden.

Wenn du spürst, dass dich dieses Thema ruft
und du lernen möch­test, wie du bei dir bleiben kannst, auch wenn andere dich triggern,

dann lade ich dich von Herzen ein, mit mir in Kontakt zu treten.

- Buche dir ein kosten­loses Kennen­lern­ge­spräch
oder
- schreibe mir mir eine Nach­richt, wenn du Fragen hast oder einfach spürst: Ja, da möchte ich tiefer gehen.

Ich begleite dich gern auf deinem Weg zurück zu dir.

Bereit für die Reise nach innen? Trancetanz als Weg, um im eigenen Rhythmus zu sich selbst zu finden.
Berüh­rende Momente in Mexiko — eine Reise in die innere Führung

Berüh­rende Momente in Mexiko — eine Reise in die innere Führung

Manche Reisen beginnen nicht mit einem Plan, sondern mit einem inneren Bild.
Bei mir war es eine Vision. Ein Traum, der mehr­mals wiederkam und sich klar anfühlte. Wenn sich solche inneren Bilder wieder­holen, höre ich hin und ich folge ihnen.

So führte mich dieser innere Ruf vor einigen Jahren nach Mexiko.

Reisen aus der Wahr­neh­mung heraus

Gemeinsam mit zwei Freunden reiste ich durch Mexiko. Wir waren viel unter­wegs, ohne uns an eine starre Route zu halten. Die Reise war geprägt von feinem Spüren, innerer Führung und dem Vertrauen, genau dort zu sein, wo wir sein sollten.

Da ich mit Energie arbeite und fein wahr­nehme, ist diese Art des Reisens für mich zentral: nicht nur sehen, sondern fühlen. Nicht nur ankommen, sondern wirk­lich eintauchen.

Nahe der Grenze zu Guate­mala erreichten wir mit einem Boot eine alte Maya-Tempel­an­lage. Am frühen Morgen waren wir allein dort. Keine Stimmen, keine Ablen­kung, nur der Ort, die Natur und diese tiefe Stille. Die Energie war ruhig, kraft­voll und sehr klar. Ein Ort, der mich tief berührt hat, jenseits von Worten.

Orte mit alter Kraft

Unsere Reise begann in Cancún und führte uns weiter nach Tulum und durch verschie­dene Regionen Mexikos. Einer der Orte, die mich beson­ders beein­druckt haben, war Santa María del Tule. Dort steht ein rund 2’000 Jahre alter Baum — einer der dick­sten der Welt. Seine Präsenz war über­wäl­ti­gend. Eine stille, uralte Kraft, die erdet und gleich­zeitig öffnet.

Ein weiterer bedeu­tender Abschnitt führte uns nach Amatlán, einem kleinen Dorf in der Nähe von Quetz­al­coatl. Ich habe bewusst nicht mit dem Kopf entschieden, sondern die Land­karte intuitiv geöffnet. Dieses innere Spüren brachte uns genau an diesen Ort. Wir blieben einige Tage.

Ein lokaler Führer brachte uns zu einem etwa 4’000 Jahre alten Zere­mo­nien­platz. Die Energie dort war lebendig, klar und tief­ge­hend. Alte Male­reien, Steine, Felsen und eine Atmo­sphäre, die das Herz berührt. Für mich war sofort spürbar: Hier bin ich richtig. Einer dieser berüh­renden Momente, die sich nicht erklären lassen, sondern einfach da sind.

Zere­mo­nien und gelebte Spiritualität

Wir nahmen an verschie­denen Zere­mo­nien teil, unter anderem in tradi­tio­nellen Hütten. Eine Zere­monie wurde von einem sehr jungen Scha­manen begleitet — mit viel Herzens­wärme, Acht­sam­keit und Präsenz. Eine andere fand an einem ganz unschein­baren Ort statt.

Auch das war eine wich­tige Erfah­rung für mich: Spiri­tua­lität braucht keinen beson­deren Rahmen. Sie geschieht dort, wo wir wirk­lich präsent sind.

Was diese Reise in mir vertieft hat

Diese Reise hat mein Vertrauen in meine innere Führung weiter gestärkt. Gerade für Menschen mit feiner Wahr­neh­mung ist dieses Vertrauen essen­ziell. Wenn wir uns selbst ernst nehmen, gut auf uns hören und unseren eigenen Rhythmus respek­tieren, verän­dert sich auch das Aussen.

Immer wieder inne­zu­halten und zu spüren:
Tut mir das gut? Fühlt sich das stimmig an?

Diese Haltung begleitet mich bis heute – im privaten Leben genauso wie in meiner Arbeit. Die Erfah­rungen aus dieser Reise sind mitge­wan­dert, haben sich vertieft und wirken weiter. Es sind berüh­rende Momente, die im Alltag nach­klingen und Orien­tie­rung geben.

Reisen als Weg des Erinnerns

Reisen bedeutet für mich auch, Orte zu besu­chen, die sich inner­lich bereits gezeigt haben. Und Menschen zu begegnen, die ich sonst viel­leicht nie getroffen hätte. Es ist ein Weg des Erin­nerns, an das eigene innere Wissen, an die feine Wahr­neh­mung und an das Vertrauen in den eigenen Weg.

Einla­dung

Viel­leicht kennst du dieses feine innere Wissen auch.
Dieses leise Spüren, das dich führt und manchmal auch verunsichert.

In meiner Ener­gie­ar­beit begleite ich Menschen mit feiner Wahr­neh­mung dabei, wieder Vertrauen in ihr inneres Wissen zu finden. Es geht darum, die eigene Energie zu klären, sich zu stabi­li­sieren und den eigenen Weg stimmig zu gehen – ohne Druck, ohne Überforderung.

Wenn du dich ange­spro­chen fühlst, findest du auf meiner Webseite weitere Infor­ma­tionen zu meiner Arbeit und meinen Begleitungen.

Ein Impuls für deinen Alltag

Viel­leicht magst du dir in den näch­sten Tagen einen Moment nehmen und dich fragen:
Wo in meinem Leben höre ich mein inneres Wissen bereits — und wo über­gehe ich es noch?

Oft braucht es keine grossen Verän­de­rungen. Ein kleines Inne­halten, ein bewusster Atemzug oder ein sanftes Spüren kann bereits viel bewegen und Klar­heit schenken.

Bereit für die Reise nach innen? Trancetanz als Weg, um im eigenen Rhythmus zu sich selbst zu finden.
Ein Erlebnis jenseits des Verstandes

Ein Erlebnis jenseits des Verstandes

Die unsicht­bare Wirklichkeit

Es gibt Erleb­nisse, die sich nicht erklären lassen und doch sind sie real. Dies ist meine persön­liche Geschichte.

Es war ein ganz normaler Abend. Müde von einem langen Tag legte ich mich ins Bett und schlief schnell ein. Doch am näch­sten Morgen wachte ich auf und konnte kaum glauben, was ich sah.

Über mir, direkt unter der Decke, schwebten merk­wür­dige Gestalten. Ich nenne sie „Schweife“. Eine kleine Gruppe von fünf war silbern, manche etwa zehn Zenti­meter lang, andere fast fünf­zehn. Sie erin­nerten mich ein wenig an Fische, doch sie waren voll­kommen flach. Mit einer erstaun­li­chen Selbst­ver­ständ­lich­keit bewegten sie sich gemeinsam durch den Raum, ruhig, langsam und gleich­mässig. Ich konnte meinen Blick nicht von ihnen lösen.

Doch das war nicht alles. Je länger ich hinsah, desto mehr entdeckte ich. Überall in meinem Schlaf­zimmer flogen Wesen in allen Farben und Formen. Manche waren winzig und rosarot, andere leuch­teten gelb oder grün. Alle hatten unter­schied­liche Grössen, doch sie bewegten sich stets in kleinen Gruppen, als hätten sie eine Aufgabe, die ich nicht verstehen konnte. Angst verspürte ich keine, nur Staunen und ein Gefühl von tiefer Überwältigung.

Von diesem Tag an erschienen sie mir jeden Morgen. Kurz nur, dann waren sie wieder verschwunden. Ich konnte mir keinen Reim darauf machen. Was waren diese Wesen? Wieso zeigten sie sich mir? Doch daran, mit ihnen in Kontakt zu treten, dachte ich damals nicht. Ich beob­ach­tete sie einfach nur.

Irgend­wann wurde meine Neugier zu gross. Ich suchte in Büchern nach Antworten, fand jedoch nichts. An einem Morgen, nach vielen vergeb­li­chen Versu­chen, beschloss ich, endlich darüber zu sprechen.

Ich unter­rich­tete an diesem Tag eine Gruppe von Frauen im Bauch­tanz. Während wir uns aufwärmten, nahm ich all meinen Mut zusammen und erzählte ihnen, was ich sah. Ich erwar­tete Skepsis oder gar Spott, doch es kam ganz anders.

Eine Frau meinte völlig selbst­ver­ständ­lich, ihr Sohn habe Ähnli­ches erlebt. Eine andere nickte nur und sagte: „Das kenne ich auch.“ Ich war sprachlos. Plötz­lich war ich nicht mehr allein mit meiner Erfahrung.

Später zu Hause dachte ich immer wieder an ihre Worte. Es tat gut zu wissen, dass andere Menschen auch solche Wahr­neh­mungen haben.

Und dann geschah das Uner­war­tete: Am näch­sten Morgen waren die Wesen verschwunden. Ganz einfach weg. Sie zeigten sich mir nie wieder. Viel­leicht hatten sie sich verab­schiedet, viel­leicht waren sie einfach nicht mehr für mich sichtbar.

Doch eines habe ich aus dieser Erfah­rung gelernt: Es ist wichtig, über Wahr­neh­mungen zu spre­chen. Schon allein das Teilen kann helfen, sie zu verstehen oder zumin­dest zu akzeptieren.

Später traf ich auf Menschen, die mir einreden wollten, ich solle lieber schweigen. Es sei nicht gut, über so etwas zu reden. Sie meinten es wohl gut, aber ich wandte mich von ihnen ab. Heute wähle ich bewusst, wem ich meine Erfah­rungen erzähle. Und wenn das Gegen­über offen und liebe­voll zuhört, dann spreche ich.

Viel­leicht hast auch du schon Dinge erlebt, die du dir nicht erklären konn­test — eine Erschei­nung, ein Gefühl, ein inneres Wissen. Oft trauen wir uns nicht, darüber zu reden, aus Angst, nicht ernst genommen zu werden. Doch genau darin liegt ein Schlüssel: Offen­heit und ein liebe­volles Zuhören können unglaub­lich entla­stend sein.

In meiner Arbeit mit Energie erlebe ich immer wieder, wie befreiend es ist, wenn Menschen ihre Wahr­neh­mungen teilen dürfen ohne bewertet oder in Frage gestellt zu werden. Viele meiner Klien­tinnen und Klienten berichten von Erleb­nissen, die sie sonst nie ausspre­chen würden. Und genau dafür bin ich da: einen geschützten Raum zu bieten, in dem alles will­kommen ist.

Wenn du selbst eine Erfah­rung gemacht hast, über die du noch nie mit jemandem gespro­chen hast, ist jetzt viel­leicht der rich­tige Moment. In meiner Praxis bist du mit deiner Wahr­neh­mung nicht allein.

 

Sonne am Horizont